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Fußball-Randspalte

Still

Berlin. Nach den schweren Ausschreitungen beim Oberligaspiel zwischen Tennis Bourssia Berlin und dem BFC Dynamo (4:2) am Sonntag hat sich BFC-Präsident Norbert Uhlig selber einen Maulkorb verpaßt. »Von mir gibt es zur Zeit keine Aussage. Wir haben am Montag ein Treffen mit dem Präsidenten des Berliner Fußball-Verbandes, Bernd Schultz. Diesen Termin wollen wir abwarten«, sagte Uhlig am Dienstag. Bei den Krawallen waren 58 Menschen verletzt worden, eine von BFC-Fans provozierte Polizei knüppelte heftig rein. »Es ist mir völlig unverständlich, wie Männer in voller Montur auf Kinder und Frauen einschlagen können«, war der Dynamo-Chef zitiert worden. Die Berliner Polizei sieht dagegen von rechtlichen Schritten gegen den Dynamo-Präsidenten ab. »Wir können nicht gegen jeden Schwätzer ein Ermittlungsverfahren einleiten«, teilte Pressesprecher Frank Millert mit.

(sid/jW)

Seriell

Nürnberg. Der Sturzflug von Hansa Rostock wird immer rasanter. Der letzte DDR-Meister verlor fast ohne Gegenwehr 0:4 beim 1. FC Nürnberg und kassierte im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Dieter Eilts die dritte Niederlage. Damit wartet Hansa seit 407 Minuten auf ein Tor. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.12.2008, Seite 16, Sport

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