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Haft für Schelsky und Feldmayer gefordert

Nürnberg. Wegen besonders schweren Betrugs sowie Beihilfe zur Untreue und Steuerhinterziehung soll der frühere Vorsitzende der »Gewerkschaft« AUB, Wilhelm Schelsky, nach dem Willen der Staatsanwaltschaft für sechs Jahre ins Gefängnis. Für den ehemaligen Siemens-Vorstand Johannes Feldmayer forderte die Anklage am Montag in Nürnberg dreieinhalb Jahre Haft. Ihm warf sie einen besonders schweren Fall der Untreue sowie Steuerhinterziehung vor. Feldmayer hatte 2001 einen Rahmenvertrag mit Schelsky unterzeichnet, wodurch dieser bis November 2006 insgesamt 30,3 Millionen Euro von Siemens zum Aufbau der AUB als Konkurrenzgewerkschaft zur IG Metall erhielt. Das Urteil soll am Montag verkündet werden.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.11.2008, Seite 2, Inland

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