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Afghanistan: USA bombardieren ­Zivilbevölkerung

Kabul. Bei einem Luftangriff der Besatzungsstreitkräfte im Nordwesten Afghanistans sind nach Angaben der Regierung Kabul 13 Taliban-Kämpfer und sieben Zivilpersonen getötet worden. Der stellvertretende Gouverneur der Provinz Badghis, Abdul Ghani Saburi, teilte am Donnerstag mit, nach einem dreistündigen Gefecht zwischen Koalitionstruppen und Taliban sei ein Haus im Bezirk Ghormach bombardiert worden. Ein Sprecher der US-Streitkräfte teilte mit, man sei sich möglicher ziviler Opfer bewußt. Der afghanische Präsident Hamid Karsai hatte erst am Mittwoch den künftigen US-Präsidenten Barrack Obama aufgefordert, die Zivilbevölkerung bei Luftangriffen zu verschonen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.11.2008, Seite 2, Ausland

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