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27.10.2008
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Der neue Chef des Berliner Aufbau-Verlages, Matthias Koch, will das Buchangebot erweitern. »Wir sind sehr gut sortiert bei anspruchsvollen Kriminalromanen oder historischen Themen«, sagte der Verleger dem Spiegel. Zu den Stärken des Hauses zähle auch die DDR- und Emigrantenliteratur. Doch junge deutsche Autoren, die gesellschaftliche Prozesse der Gegenwart literarisch verarbeiteten, gebe es noch zu wenige, erläuterte der 64jährige Unternehmer, der Mitte Oktober den insolventen Verlag vom bisherigen Verleger Bernd Lunkewitz übernommen hatte. Der Aufbau-Verlag müsse zum »kulturpolitischen Forum« werden, das gesellschaftliche Diskussionen anstößt. (ddp/jW)
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