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Polizeigewerkschaft kritisiert Digitalfunk

Mainz. Die Polizeigewerkschaften GdP und DPolG kritisieren die geplante Einführung des digitalen Polizeifunks. Das System sei ein Rumpfnetz, mit dem auf Jahre hinaus keine professionelle Polizeiarbeit geleistet werden könne, sagte Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der DpolG, dem ZDF. Der Chef der GdP, Konrad Freiberg, sprach von einem »föderalen Flicken­teppich mit katastrophalen Auswirkungen für den Polizeiapparat. Statt der vom Gesetzgeber geforderten Verbesserung der Funkversorgung durch den Wechsel zum Digitalfunk wird es in ländlichen Bereichen nach einem Bericht des Magazins »Frontal 21« auch künftig großflächige Funklöcher geben. Das betreffe vor allem Einsatzkräfte, die ohne Fahrzeug unterwegs seien. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.10.2008, Seite 4, Inland

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