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Stern erhielt Akten über Steinmeier

Hamburg. Für die Kooperation der früheren SPD/Grünen-Bundesregierung mit den USA im Irak-Krieg gibt es laut Stern neue Belege. Das Hamburger Magazin schreibt unter Berufung auf »geheime Dokumente« der Bundesregierung, daß Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) als damaliger Chef des Bundeskanzleramts Befürworter der Zusammenarbeit von BND und US-Militär gewesen sei. Der frisch gekürte Kanzlerkandidat der SPD habe Ende 2002 »eine geheime Absprache befürwortet«. Im Gegenzug habe der BND einen Verbindungsoffizier im US-Hauptquartier in Qatar positionieren können. Außerdem soll der BNDaus der irakischen Hauptstadt Zielkoordinaten für Bombenangriffe geliefert haben. Kurz vor dem Einmarsch der US-Truppen 2003 hätten BND-Agenten auf US-Anfragen zum Beispiel verdeckte Gefechtsstände sowie Informationen über Präsident Saddam Hussein und flüchtige Vertreter seines Regimes gemeldet. Irakische Defensivpositionen, die der BND mit GPS-Koordinaten angegeben hatte, seien daraufhin durch die US-Luftwaffe bombardiert.
(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.09.2008, Seite 4, Inland

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