-
04.09.2008
- → Inland
DGB mobilisiert gegen »Bedienzuschlag«
Dresden. Mit einer Unterschriftenaktion will der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) gegen den geplanten »Bedienzuschlag« bei der Bahn protestieren. Die Aktion der Gewerkschaftssenioren solle in den nächsten Tagen starten, teilte der DGB am Mittwoch mit. Nach Ansicht der Gewerkschaft verstößt die Gebühr von 2,50 Euro gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz. Der DGB kritisierte, ältere Menschen seien gezwungen, sich einen Computer zuzulegen oder an den Automaten zu gehen, mit dem viele nur schwer zurechtkämen. Den »Bedienzuschlag« müssen nach den Plänen der Bahn AG von Mitte Dezember an Bahnkunden zahlen, die ihre Fahrkarte am Schalter oder am Telefon kaufen. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland