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Manila: Rebellen greifen Dörfer an

Manila. Muslimische Rebellen haben am Montag im Süden der Philippinen mehrere Dörfer überfallen und mindestens 26 Menschen getötet. Truppen gelang es, die Rebellen zu vertreiben, die jedoch auf ihrem Rückzug zahlreiche Menschen als Geiseln nahmen, wie Brigadegeneral Antonio Supnet erklärte. Nach Behördenangaben handelte es sich bei den Todesopfern um 23 Zivilpersonen und drei Soldaten. Ein Sprecher der Islamischen Befreiungsfront Moro (MILF) bestätigte die Angriffe. Eid Kabalu erklärte jedoch, ein einzelner Kommandeur habe ohne Wissen der MILF-Führung gehandelt. Die Rebellen hätten aus Frustration über die langsamen Fortschritte bei den Friedensverhandlungen gehandelt. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2008, Seite 7, Ausland

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