-
19.08.2008
- → Ausland
Präsident Südossetiens entläßt Regierung
Moskau. Der Präsident Südossetiens, Eduard Kokojty, hat seine Regierung entlassen und den Notstand ausgerufen. Er habe drei Anordnungen erlassen, sagte Kokojty am späten Sonntag abend dem russischen Nachrichtensender Westi 24. Damit habe er die Regierung entlassen, den Ausnahmezustand verhängt und ein Gremium eingesetzt, das sich mit den Auswirkungen des georgischen Angriffs beschäftigen solle. Er warf der südossetischen Regierung vor, nicht schnell genug humanitäre Hilfsgüter in der Region verteilt zu haben. Ein Beamter müsse für die Menschen arbeiten und nicht selbst Profit machen, sagte Kokojty.(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland