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Präsident Südossetiens entläßt Regierung

Moskau. Der Präsident Südossetiens, Eduard Kokojty, hat seine Regierung entlassen und den Notstand ausgerufen. Er habe drei Anordnungen erlassen, sagte Kokojty am späten Sonntag abend dem russischen Nachrichtensender Westi 24. Damit habe er die Regierung entlassen, den Ausnahmezustand verhängt und ein Gremium eingesetzt, das sich mit den Auswirkungen des georgischen Angriffs beschäftigen solle. Er warf der südossetischen Regierung vor, nicht schnell genug humanitäre Hilfsgüter in der Region verteilt zu haben. Ein Beamter müsse für die Menschen arbeiten und nicht selbst Profit machen, sagte Kokojty.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2008, Seite 2, Ausland

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