-
12.08.2008
- → Inland
MB unterstützt Praxisärzte
Berlin. Im Tarifstreit um die Höhe der Arzthonorare unterstützt der Marburger Bund (MB) die Forderungen der niedergelassenen Ärzte. Der Verband, der die angestellten und verbeamteten Ärzte vertritt, erklärte am Montag in Berlin: »Wie im Krankenhaus haben sich auch bei den niedergelassenen Ärzten die finanziellen Probleme jahrelang angestaut.« Die Versorgung von Kassenpatienten in der eigenen Praxis sei immer unattraktiver geworden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hatte am Donnerstag die Verhandlungen mit den Krankenkassen abgebrochen und mit Streiks gedroht. Die KBV fordert eine Erhöhung des Honorarvolumens auf 4,5 Milliarden Euro. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat den Ärzten hingegen ein Plus von etwa zehn Prozent des gesamten Honorarvolumens in Aussicht gestellt, das im vergangenen Jahr bei etwa 23 Milliarden Euro lag.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland