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Atomdeal dank Olympiabesuch

Paris. Die französische Regierungspartei UMP sieht in der Vergabe eines lukrativen Atomauftrages durch China an den Energiekonzern EDF eine Folge der Teilnahme von Staatschef Nicolas Sarkozy an der Olympiaeröffnung. Es gebe »eine Verbindung« zwischen beiden Ereignissen, sagte UMP-Vizechef und Expremier Jean-Pierre Raffarin am Montag dem Radiosender RMC. Er verwies

dabei auf Sarkozys Gespräche mit Chinas Präsient Hu Jintao. Der französische Staatschef und amtierende EU-Ratspräsident hatte sich zur Olympiaeröffnung am Freitag in China aufgehalten, nachdem er seinen Besuch wegen des Tibet-Konflikts zunächst in Frage gestellt hatte.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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