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Linke: Preußenwald nicht verkaufen

Potsdam. Die brandenburgische Landesregierung muß nach Ansicht der oppositionellen Linken auch nach Ablauf des sogenannten Preußenwald-Moratoriums auf den Verkauf von Landeswald verzichten. Dazu sollten gesetzliche Regelungen erlassen werden, verlangte Agrarexpertin Kornelia Wehlan am Dienstag in Potsdam. Das Preußenwald-Moratorium schließt den Verkauf von Landeswald bis 2009 aus. Wehlan fordert ein »grundsätzliches Veräußerungsverbot« auch darüber hinaus. Ein Viertel des Brandenburger Waldes ist derzeit in der Hand des Landes. Begehrlichkeiten gibt es aus der boomenden Holzindustrie. So will die Papierfabrik Schwarze Pumpe in der Lausitz 15000 Hektar Wald in der Lieberoser Heide kaufen.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.07.2008, Seite 5, Inland

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