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Kein billiger Strom durch AKW

Hamburg. Nach einer Analyse des Öko-Instituts hätte die von der Union geforderte Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke fast keine Auswirkungen auf den Strompreis. Dies berichtete Zeit online am Mittwoch. Nach den Berechnungen der noch nicht veröffentlichten Studie würde bei einem durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden die monatliche Stromrechnung bis 2010 nur um rund 12 Cent sinken, wenn bis dahin kein weiteres AKW abgeschaltet würde. Danach belaufe sich die monatliche Preissenkung auf knapp 90 Cent (0,3 Cent pro Kilowattstunde). Den Stromkonzernen würde eine Laufzeitverlängerung um acht Jahre dagegen Milliardengewinn bescheren. Laut Analyse des Öko-Instituts würde E.on mit 27,5 Milliarden Euro am meisten profitieren. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2008, Seite 5, Inland

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