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Afghanistan: Besatzer leben gefährlicher

Kabul. Im Juni wurden in Afghanistan mehr US- bzw. NATO-Soldaten getötet als im Irak. Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP ließen im Juni mindestens 44 Soldaten der NATO- oder US-Truppen in Afghanistan ihr Leben. Damit ist der Einsatz am Hindukusch bereits im zweiten Monat in Folge »tödlicher« als der im Irak, wo im Juni etwa 30 Soldaten ums Leben kamen.

Die meisten Toten waren im Juni im Süden und im Osten des Landes entlang der pakistanisch-afghanischen Grenze zu beklagen. Die Truppen dort wurden zuletzt noch verstärkt, womit mehr Soldaten den Angriffen der Taliban aus dem Grenzgebiet ausgesetzt sind. Deren Angriffe nehmen immer mehr zu. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2008, Seite 2, Ausland

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