Zum Inhalt der Seite

Keine Bewegung in Berliner Tarifkonflikt

Berlin. Auch in der zweiten Verhandlungsrunde für die rund 60000 Arbeiter und Angestellten des Landes Berlin am Mittwoch haben sich Gewerkschaften und SPD-Linke-Senat einander nicht angenähert. »Die Positionen der Gewerkschaften ver.di, GdP, GEW und IG BAU auf der einen und die des Senats auf der anderen Seite sind nach wie vor weit voneinander entfernt«, erklärte Astrid Westhoff, Verhandlungsführerin der Gewerkschaften, im Anschluß an das Gespräch. Der nächste Verhandlungstermin ist der 1. Juli. Für diesen Tag, aber auch bereits am heutigen Donnerstag, sind die Beschäftigten erneut zu Streiks aufgerufen. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2008, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!