-
24.06.2008
- → Kapital & Arbeit
Airbus-Chef Enders kritisiert Franzosen
Paris. Airbus-Chef Thomas Enders ist angesichts eskalierender Spannungen zwischen deutschen und französischen Beschäftigten seines Unternehmens in die Offensive gegangen. Der Vorwurf, es gebe eine deutsche Dominanz, sei »französische Paranoia«, sagte er am Montag dem Finanzblatt La Tribune. Unter den 50 Führungsmanagern seien die Franzosen in der Mehrheit. Seit seinem Amtsantritt habe er keine einzige nationalistisch oder politisch motivierte Entscheidung getroffen. Er regte an, Englisch als Konzernsprache einzuführen. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit