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Doping: Leben verwetten

Madrid. Doppeltes Doping könnte Spaniens Hockey-Frauen die Teilnahme an den Olympischen Spielen kosten. Der spanische Verband weist alle Vorwürfe von sich und spricht von Sabotage beim Qualifikations-Turnier im April in Aserbaidschan durch die Gastgeber. Nach den Regeln des Weltverbandes FIH könnten die Iberer von den Spielen in Peking ausgeschlossen werden, wenn mehr als einem Mannschaftsmitglied Doping nachgewiesen würde. »Wir hoffen, daß der Weltverband realisiert, daß unsere Spielerinnen nichts damit zu tun haben. Darauf würde ich mein Leben verwetten«, versprach Verbandspräsident Marti Colomer der Sportzeitung AS.

Beim FIH will man erst mal die B-Proben analysieren. Bis dahin behauptet der spanische Verband, daß beim Turnier in Baku vor der Partie gegen Kenia vier Spielerinnen im Hotel zusammengebrochen seien, nachdem sie Ausdünstungen aus der Klimaanlage eingeatmet hätten. Desweiteren wurde sich über nächtlichen Telefonterror beklagt und über Übelkeit nach dem Trinken von Wasser, das von den offiziellen Turnierorganisatoren gestellt worden war. Aserbaidschan würde bei einer Disqualifikation Spaniens nachrücken.
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(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2008, Seite 16, Sport

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