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Extreme Armut in Sachsen-Anhalt

Magdeburg. Jedes dritte Kind in Sachsen-Anhalt wächst in Armut auf. Das ergab der 2. Armuts- und Reichtumsbericht des Landes, der am Freitag in Magdeburg vorgestellt wurde. Den Daten zufolge leben in dem Bundesland 32,6 Prozent der bis zu 15jährigen in Familien, die auf Arbeitslosengeld II und Sozialgeld angewiesen sind. Besonders stark betroffen sind Kinder von Alleinerziehenden, von denen beinahe jede zweite und damit deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt den Lebensunterhalt am Rande der Armutsgrenze bestreiten muß. Insgesamt beziehen 17,8 Prozent der Sachsen-Anhalter zwischen 15 und 65 Jahren ALG II und 4,4 Prozent Sozialgeld.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2008, Seite 5, Inland

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