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Ikea und Sibirien

Ikea hat laut Greenpeace sein Ziel aufgegeben, den Anteil an Holzprodukten mit dem Öko-Zertifikat FSC bis Ende 2009 auf ein Drittel zu steigern. Weil der Konzern so rasant wachse, gebe es Probleme, »überhaupt ausreichend Holz zu beschaffen«, zitiert das Greenpeace Magazin eine Konzernsprecherin. Seit der schwedische Möbelmonopolist vor drei Jahren sein Ziel erklärte, sei der Anteil der FSC-zertifizierten Produkte von zwölf auf sechs Prozent gesunken. Der Konzern verarbeitete Greenpeace zufolge im abgelaufenen Geschäftsjahr rund sieben Millionen Kubikmeter Holz, davon mehr als eine Million aus Rußland und China. Nach Schätzungen werde im östlichen Sibirien jeder zweite Baum illegal gefällt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2008, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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