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Zivilprozeß von Opfern in Nordirland

Belfast. Fast zehn Jahre nach dem Bombenanschlag von Omagh hat am Montag in Nord­irland ein Zivilprozeß gegen fünf mutmaßliche Mitglieder einer IRA-Splittergruppe begonnen. Die Autobombe, die am 15. August 1998 in einer belebten Einkaufsstraße in Omagh explodierte, riß 29 Menschen in den Tod, überwiegend Frauen und Kinder. Für den Anschlag wurde die Real IRA verantwortlich gemacht, eine Splittergruppe der Irisch-Republikanischen Armee (IRA). Es war der folgenschwerste Anschlag im Laufe des Nordirland-Konflikts. Die Hinterbliebenenen fordern insgesamt zehn Millionen Pfund (13 Millionen Euro) Entschädigung. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2008, Seite 6, Ausland

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