-
07.04.2008
- → Inland
Beck schießt SPD auf Die Linke ein
Düsseldorf. SPD-Chef Kurt Beck hat seine Partei für den kommenden Bundestagswahlkampf auf eine scharfe Auseinandersetzung mit der Linkspartei eingeschworen. Die SPD müsse kämpfen, um Betriebsräte und Wähler aus der Mitte wieder stärker zurückzugewinnen, sagte er am Wochenende auf dem Parteitag der nordrhein-westfälischen Sozialdemokraten in Düsseldorf.
Die Auseinandersetzung mit der Partei Die Linke sei nur über Inhalte und die »Besinnung auf sozialdemokratische Grundwerte« zu bestehen, betonte Beck. Gleichzeitig erklärte der SPD-Chef, die Sozialdemokraten ließen sich nicht ständig zu Koalitionsschwüren drängen. In ihren Landesverbänden werde die SPD beschließen, was gehe und was nicht. »Auf Bundesebene wissen wir, was nicht geht«, äußerte er unter langanhaltendem Applaus. Landeschefin Hannelore Kraft, die mit 96,6 Prozent im Amt bestätigt wurde, sagte mit Blick auf Die Linke: »Wir suchen die Auseinandersetzung, nicht die Zusammenarbeit.«(AP/jW)
Die Auseinandersetzung mit der Partei Die Linke sei nur über Inhalte und die »Besinnung auf sozialdemokratische Grundwerte« zu bestehen, betonte Beck. Gleichzeitig erklärte der SPD-Chef, die Sozialdemokraten ließen sich nicht ständig zu Koalitionsschwüren drängen. In ihren Landesverbänden werde die SPD beschließen, was gehe und was nicht. »Auf Bundesebene wissen wir, was nicht geht«, äußerte er unter langanhaltendem Applaus. Landeschefin Hannelore Kraft, die mit 96,6 Prozent im Amt bestätigt wurde, sagte mit Blick auf Die Linke: »Wir suchen die Auseinandersetzung, nicht die Zusammenarbeit.«(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland