-
04.04.2008
- → Inland
SEK-Beamte mit Nebenjob in Libyen
Düsseldorf/Bielefeld. Im Zusammenhang mit der Ausbildung von Sicherheitskräften in Libyen ermittelt die Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegen einen früheren SEK-Beamten. Gegen den Mann bestehe der Verdacht auf Verletzung des Dienstgeheimnisses, sagte ein Sprecher der Behörde am Donnerstag. Details wollen die Strafverfolger erst am Freitag mitteilen. Nach Informationen des Westfalen-Blatts (Donnerstagausgabe) sollen mehrere Spezialpolizisten aus Nordrhein-Westfalen im Verdacht stehen, 2006 heimlich nach Libyen geflogen zu sein, um dort auf eigene Rechnung Polizisten auszubilden. Ein früherer Beamter der GSG-9 soll dem Blatt zufolge eine Sicherheitsfirma gegründet und Polizisten auf Honorarbasis angeheuert haben. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland