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SEK-Beamte mit Nebenjob in Libyen

Düsseldorf/Bielefeld. Im Zusammenhang mit der Ausbildung von Sicherheitskräften in Libyen ermittelt die Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegen einen früheren SEK-Beamten. Gegen den Mann bestehe der Verdacht auf Verletzung des Dienstgeheimnisses, sagte ein Sprecher der Behörde am Donnerstag. Details wollen die Strafverfolger erst am Freitag mitteilen. Nach Informationen des Westfalen-Blatts (Donnerstagausgabe) sollen mehrere Spezialpolizisten aus Nordrhein-Westfalen im Verdacht stehen, 2006 heimlich nach Libyen geflogen zu sein, um dort auf eigene Rechnung Polizisten auszubilden. Ein früherer Beamter der GSG-9 soll dem Blatt zufolge eine Sicherheitsfirma gegründet und Polizisten auf Honorarbasis angeheuert haben. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2008, Seite 2, Inland

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