Iraner besuchen Auschwitz
Berlin. Eine Gruppe von 30 im Ausland lebenden Iranerinnen und Iranern wird vom 12. bis 14. April von Berlin aus die KZ-Gedenkstätte Auschwitz besuchen. Sie wollen damit der jüdischen Opfer des deutschen Faschismus gedenken und ein klares Zeichen gegen Äußerungen des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad setzen. Er hatte nach seinem Amtsantritt die Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nazis in Frage gestellt. Die Reise wird vom Berliner Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung und vom Iranischen Dialogkreis Berlin getragen und organisiert.
(jW)
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