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Spielernaturen

Wer beim Wetten immer wieder auf das falsche Pferd setzt, hat keineswegs einfach Pech, teilt die Polytechnische Universität Lausanne mit. In Kooperation mit Kollegen aus den USA seien Versuche mit Glücksspielern gemacht worden. Fehler bei der Einschätzung von Risiken gingen auf signifikante Weise einher mit einer frühzeitigen Aktivierung der Insula, einer Region der Großhirnrinde. Bislang sei unklar gewesen, welcher Teil des Gehirns für das Erlernen von Risiko zuständig sei, sagte Peter Bossaerts, Professor in Lausanne. Die Erkenntnis ermögliche neue Forschungen über die Spielsucht in Kasinos oder an Börsen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2008, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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