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Glatzen-Gendefekt

Ein internationales Team unter Leitung von Wissenschaftlern der Uni Bonn hat in sechsjähriger Forschungsarbeit ein Gen identifiziert, das für eine erbliche Form des Haarausfalls namens Hypotrichosis simplex verantwortlich ist. Die Betroffenen beginnen in der Regel schon im Kindesalter, kahl zu werden. Ein Gendefekt sorgt dafür, daß eine bestimmte Empfängerstruktur auf der Oberfläche von Zellen des Haarfollikels nicht mehr korrekt gebildet wird. Die defekte Struktur zählt zur Klasse der »G-Protein gekoppelten Rezeptoren«, die für eine medikamentöse Behandlung besonders geeignet ist. Weiteres in der März-Ausgabe von Nature Genetics.

(otx/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2008, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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