-
04.03.2008
- → Kapital & Arbeit
Steueraffäre erreicht Frankreich
Paris. In der Liechtensteiner Steueraffäre schätzt die französische Regierung den möglichen Schaden für den Fiskus auf bis zu eine Milliarde Euro. Rund 200 Franzosen fänden sich auf den Listen, die Großbritannien den französischen Fahndern übergeben habe, sagte Haushaltsminister Eric Woerth am Montag im Pariser Radiosender Europe 1. Unter ihnen seien aber »keine bekannten Namen«. Zudem müsse noch geprüft werden, ob in allen Fällen das Geld tatsächlich illegal in Liechtenstein angelegt wurde.(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit