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26.02.2008
- → Inland
EADS liefert nicht und will mehr Geld
Berlin. Das Bundesverteidigungsministerium hat Forderungen des Rüstungskonzerns EADS zurückgewiesen, trotz der Lieferverzögerungen mehr Geld für den neuen Militär-Airbus A400M zu bezahlen. »Es wird keine Veranlassung gesehen, bestehende Verträge abzuändern«, erklärte das Ministerium am Montag in Berlin. Auch die geforderte Aussetzung der Vertragsstrafe bei Lieferverzögerungen lehnte das Ministerium damit ab. Es habe zu diesen Themen auch keine Verhandlungen mit der Industrie gegeben. Bereits mehrfach habe Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) seine »Enttäuschung« über die angekündigte Lieferverzögerung beim A400M geäußert und auch darauf verwiesen, daß »Verträge einzuhalten sind –und zwar von beiden Seiten«.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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