Zum Inhalt der Seite

Fußball-Notizen

Kein Anruf

Istanbul/Bremen. Nach beeindruckenden Leistungen standen die Torhüter Tim Wiese und Rene Adler nach den UEFA-Cup-Duellen am Mittwoch im Mittelpunkt: Während sich der Leverkusener Schlußmann Adler aber nach seiner Gala-Vorstellung beim torlosen Remis von Bayer bei Galatasaray Istanbul noch Hoffnungen auf eine EM-Teilnahme machen kann, ist das Thema für den Bremer Keeper Wiese beim 3:0 (2:0) von Werder gegen Sporting Braga abgehakt: »Nein, der Bundestrainer wird eh nicht anrufen« – Hoffnungen auf eine Berufung in die Nationalmannschaft machte sich Wiese selbst nach dem bislang größten Abend seiner Karriere nicht, als er zwei Elfmeter hielt. Die Tore schossen Naldo (4.), Daniel Jensen (27.) und Hugo Almeida per Handelfmeter (90.+4). (sid/jW)

’Tschuldigung

Nürnberg. Nach der Beurlaubung von Hans Meyer als Trainer des abstiegsbedrohten 1. FC Nürnberg hat Sportdirektor Martin Bader erneut Fehler beim Ablauf der überraschenden Trennung eingeräumt. Er habe sich in der Zwischenzeit bei Meyer entschuldigt, sagte Bader dem Hörfunksender Bayern 1. Ihm habe »die Menschlichkeit an dieser Stelle gefehlt«. Durch Indiskretionen von seiten der Vereinsführung hatte Meyer die Nachricht von seiner Beurlaubung erreicht, noch ehe ihn der Klub selbst davon unterrichten konnte. Für Bader ist das ganze »beschissen gelaufen«. (sid/jW)

Karriereende?

Mailand. Der ehemalige Weltfußballer Ronaldo muß um die Fortsetzung seiner Karriere bangen. Der brasilianische Stürmerstar von Champions-League-Sieger AC Mailand erlitt beim 1:1 gegen US Livorno einen Riß der Sehne an der linken Kniescheibe. Bereits in den Jahren 1999 und 2000 hatte der erfolgreichste WM-Torjäger aller Zeiten komplizierte Verletzungen am rechten Knie erlitten. (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.02.2008, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!