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Entschuldigung bei Aborigines

Canberra. Die australische Regierung hat für kommende Woche eine formelle Entschuldigung für staatliches Unrecht gegen die Aborigines angekündigt. Entschädigungszahlungen an die Ureinwohner schließt Ministerpräsident Kevin Rudd allerdings aus, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichen Antrag ans Parlament in Canberra hervorgeht. Demnach sollen die Abgeordneten einer Entschuldigung in insgesamt sieben Punkten zustimmen. Vor allem räumt die Regierung ein, daß es ein Unrecht war, Kinder der Aborigines zwangsweise der staatlichen Fürsorge zu überstellen. Rudd mißt der Angelegenheit eine solche Bedeutung zu, daß er bereits für die konstituierende Parlamentssitzung am 13. Februar eine Abstimmung plant.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2008, Seite 6, Ausland

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