Gegründet 1947 Sa. / So., 28. / 29. November 2020, Nr. 279
Die junge Welt wird von 2453 GenossInnen herausgegeben

Thema: Kultur

  • »Fred und Karl in Paris«, 2020, dreifarbiger Siebdruck (Serigraf...
    jW-Kunstedition

    »Ich kann gar nicht zeichnen«

    Heute erscheint die fünfte Grafik in der junge Welt-Kunstedition: »Fred und Karl in Paris« von Anna Franziska Schwarzbach.
    Von Andreas Wessel
  • Vor Beethoven (links) hat der »stille Revolutionär« Franz Schube...
    Ludwig van Beethoven

    Das Revolutionäre bestimmen

    Ein Gespräch mit dem Dirigenten und Musikwissenschaftler Peter Gülke über Beethoven, Schubert und das Neue in der Musik
    Von Stefan Siegert
  • Politisch-strategisches Denken lag ihm weniger als das Schreiben...
    Arnolt Bronnen

    Rechts-links-Schwäche

    Befreundet mit Brecht, dann mit Goebbels, später Kommunist. Über das wechselhafte Leben und Werk des vor 125 Jahren geborenen Schriftstellers Arnolt Bronnen
    Von Kai Köhler
  • Willi Neubert: »Stahlwerker II« (1968), Öl, 144 x 125 cm Willi N...
    Kunst der DDR

    Die Welt, wie ich sie denke

    Ihm ging es um »selbstbewusste Menschen, die die Entwicklung vorwärtstreiben«. Mit seinen Betrieb, dem Eisenhüttenkombinat in Thale, blieb er als Künstler verbunden. Zum 100. Geburtstag des Malers Willi Neubert.
    Von Peter Michel
  • Peter Hacks konnte sich die Abschaffung der Arbeitsteilung im Re...
    Hacks-Forschung

    Launige Utopie

    Peter Hacks mochte mit dem Kommunismusverständnis von Marx und Engels nicht viel anfangen – und hielt es lieber mit Ulbricht und dessen Sozialismus als relativ selbständiger Formation.
    Von Heinz Hamm
  • »Viel oberflächliches, eitles und apologetisches Geplauder«. So ...
    DDR-Literatur

    Dem Westen ein Feind

    Der DDR-Schriftsteller Hermann Kant sah sich in der BRD dem Vorwurf ausgesetzt, er habe reine Parteiprosa verfasst. Das geht an den Tatsachen meilenweit vorbei. Literatur und Literaturkritik im und nach dem Kalten Krieg.
    Von Werner Jocks
  • Keine Kommunisten, aber Meister im wahrheitsgemäßen Erfassen der...
    Georg Lukács

    Leitbild klassischer Humanismus

    Georg Lukács lieferte im Herbst 1945 wichtige Vorgaben für eine kulturelle Erneuerung auf antifaschistischer Grundlage. Vorangegangen waren gründliche Analysen der »deutschen Ideologie«
    Von Jürgen Pelzer
  • Mütze der »Deutschen Jungenschaft vom 1. November 1929« (dj.1.11...
    Jugendbewegung

    Im Zwielicht

    Eberhard Koebel wollte mit sich mit der von ihm gegründeten »Deutschen Jungenschaft« von der Bündischen Jugend absetzen und neue Wege gehen. Dabei pendelte er zwischen Faschisten und Kommunisten.
    Von Sabine Kebir
  • Ein Palast für die Arbeiter, nach der »Wende« dem Verfall preisg...
    Kulturgeschichte der DDR

    Neue Wege

    Der Kulturpalast in Bitterfeld stand vor dem Abriss, jetzt soll er gerettet werden. In der DDR ging von dort das Signal einer neuen Literatur aus.
    Von Gerd Schumann
  • Béla Bartók, geboren am 25. März 1881, gestorben am 26. Septembe...
    Eine ungarische Musik

    Volkslied und Moderne

    Vor 75 Jahren starb der ungarische Tonsetzer Béla Bartók. Er verstand sich als Nationalist und verachtete die Horthy-Faschisten. In seinen besten Kompositionen verschmelzen volkstümliche Vormoderne und Avantgardismus.
    Von Kai Köhler
  • Im Verlauf der 1920er Jahre verließ Walter Benjamin (1892–1940) ...
    Walter Benjamin

    Literarische Einsatzstellen

    Zum 80. Todestag am 26. September: Über die Funktion kritischer Analyse und die Verflochtenheit von Persönlichem und Politischem bei Walter Benjamin
    Von Jürgen Pelzer
  • Ihr Verhalten kommt schon den meisten Deutschen komisch vor, von...
    Hans Paasches »Lukanga Mukara«

    Der fremde Blick

    Einige Bemerkungen zur Neuausgabe von Hans Paasches »Lukanga Mukara« und dessen Sicht auf die Deutschen in der Coronakrise
    Von Helmut Donat
  • Neue Namen. Diese Aufnahme von 1955 erinnert zwar an die damals ...
    Deutungskämpfe im öffentlichen Raum

    Macht und Veränderung

    Mit den Straßennamen ist die Vergangenheit in den Stadtplan eingeschrieben. Ihre Änderung sollte sichtbar gemacht werden. Ein Vortrag.
    Von Kai Köhler
  • Ein ungeborgener Schatz: Ein großer Teil der Gedichte Theodor Kr...
    Lyriker Theodor Kramer

    Was nicht vorbei ist

    Erinnerung einer Wiederentdeckung: Der österreichische Lyriker Theodor Kramer (1897–1958) und sein verdrossener Fürsprecher.
    Von Erich Hackl
  • Auf Hegel aufmerksam zu machen hieß auch, daran zu erinnern: Rev...
    250 Jahre Hegel

    »Es wird immer revolutioniert«

    Was veranlasste Marx, Engels, Lenin, Lukács und Marxisten aus DDR und BRD, Hegel der Arbeiterbewegung zu empfehlen? Eine Skizze.
    Von Arnold Schölzel