-
26.01.2008
- → Inland
Bündnis fordert Stopp der »e-Card«
Berlin. Ärzteverbände und Datenschützer haben einen Stopp der elektronischen Gesundheitskarte gefordert. Die Einführung der Karte, die später einmal Zugang zu einer elektronischen Gesundheitsakte ermöglichen soll, koste Milliarden, bereite den Weg für unnötige Vorratsspeicherung wie möglichen Datenmißbrauch und bringe Patienten keinerlei Vorteil, erklärte das Bündnis »Aktion: Stoppt die e-Card« am Freitag in Berlin. Ärztevertreter kündigten an, sie würden die für die neue Karte nötigen Lesegeräte nicht installieren. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland