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Firmenexodus könnte weitergehen

Düsseldorf. Angesichts der bevorstehenden Schließung des Nokia-Werkes in Bochum warnt der Kommunikationstechnik-Branchenverband Bitkom vor weiteren Verlagerungen von Produktionsstätten in Billiglohnländer. Mit der Schließung des Nokia-Werkes sei die Handy-Herstellung in Deutschland »so gut wie tot«, sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer (Foto) am Montag in Düsseldorf. Handys seien »Massenprodukte mit schmaler Marge« und selbst Spitzentechnologie lasse sich mittlerweile mit gering qualifizierten Arbeitskräften produzieren. Die Zahl der Beschäftigten in der Branche ist in Deutschland nach Angaben von Bitkom von rund 80000 im Jahr 2000 auf inzwischen noch 57500 gesunken. Chancen gebe es in erster Linie für den Erhalt der Produktionsstandorte für komplette Infrastruktursysteme inklusive Vermittlungstechnik und Mobilfunkbasisstationen, so Scheer. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2008, Seite 1, Inland

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