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Greenpeace-Aktion gegen Ölbohrungen

Hamburg. Greenpeace-Aktivisten haben am Montag im niedersächsischen Teil des Wattenmeeres gegen Pläne des Energieunternehmens RWE Dea AG, im Nationalpark Wattenmeer nach Öl zu bohren, protestiert. Sie setzten mit dem Greenpeace-Schiff »Beluga II« zur Sandbank »Hoher Knechtsand« über und brachten eine Boje mit der Aufschrift »Keine Ölförderung im Wattenmeer!« aus. Die Umweltorganisation fordert einen gemeinsamen Antrag aller drei angrenzenden norddeutschen Bundesländer für die Aufnahme des Wattenmeeres in das UNESCO-Weltnaturerbe. Anders als Niedersachsen und Schleswig-Holstein sperrt sich Hamburg gegen das Vorhaben. Der Konzern RWE Dea AG vermutet in der Nähe des »Großen Knechtsands« ein Vorkommen mit etwa 15 Millionen Tonnen Rohöl. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2008, Seite 4, Inland

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