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Erste Tarifrunde in der Stahlindustrie

Gelsenkirchen. Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die rund 85000 Beschäftigten der Eisen- und Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen hat am Montag in Gelsenkirchen begonnen. Die IG Metall fordert eine Anhebung der Löhne und Gehälter um acht Prozent, kürzere Arbeitszeiten für ältere Beschäftigte und höhere Ausbildungsvergütungen. Der Unternehmerverband Stahl hat noch kein Angebot vorgelegt und warnte vor Verhandlungsbeginn vor »völlig überzogenen Forderungen« der Gewerkschaft. Die IG Metall betonte, daß man spätestens nach vier Verhandlungsrunden »einen entscheidungsfähigen Stand erreichen« wolle. Ansonsten werde man die Urabstimmung einleiten und gegebenenfalls in den Streik treten. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2008, Seite 5, Inland

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