Zum Inhalt der Seite

Fluglärm undBluthochdruck

Nachtfluglärm kann zu Bluthochdruck führen. Das besagte eine von der Europäischen Kommission geförderte Studie, an der 5000 Anwohner der Flughäfen Amsterdam, Athen, Berlin, London, Mailand und Stockholm teilgenommen haben. Ermittelt wurden Wirkungen des Flug- und Staßenverkehrslärms auf die Gesundheit, wie das Umweltbundesamt am Montag mitteilte. Die nächtliche Lärmbelastung der Testpersonen lag bei 30 bis 60 Dezibel. In diesem Schallpegelbereich erhöht schon ein Anstieg des Fluglärmpegels um zehn Dezibel das Risiko für Bluthochdruck um rund 14 Prozent. Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen. Zu Vergleichszwecken wurden auch Personen befragt, die keinen wesentlichen Lärmbelastungen ausgesetzt waren. Die Forscher stellten überdies fest, daß sich die Menschen bei gleicher Schallbelastung durch Fluglärm stärker gestört fühlen, als aus früheren Untersuchungen bekannt. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2008, Seite 15, Natur & Wissenschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!