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WHO: 150000 Zivilisten in Irak seit Invasion getötet

Boston. In den drei Jahren nach der US-Invasion im März 2003 sind im Irak mindestens 150000 Zivilpersonen getötet worden. Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der irakischen Regierung hieß es, die genaue Zahl liege wahrscheinlich zwischen 104000 und 223000 Todesopfern. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch in der Onlineausgabe der medizinischen Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht. Für die Studie besuchten Mitarbeiter des irakischen Gesundheitsministeriums Ende 2006 und Anfang 2007 Haushalte in allen 18 Provinzen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.01.2008, Seite 2, Ausland

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