-
19.05.2026, 18:13:19
- → Ausland
Soldat in Syrien durch Autobombe getötet
Damaskus. Bei einem Autobombenanschlag in Damaskus ist nach Angaben des syrischen Verteidigungsministeriums am Dienstag ein syrischer Soldat getötet worden. Die Bombe explodierte demnach in der Nähe eines Gebäudes des Ministeriums, nachdem zuvor ein anderer Sprengsatz in der Nähe im Viertel Bab Scharki entschärft worden war. Mehrere weitere Menschen wurden dem Ministerium zufolge verletzt.
Ein AFP-Reporter hörte die Explosion und sah das brennende Auto in der Nähe des Verteidigungsministeriums, unweit der Altstadt von Damaskus. Beim Zivilschutz hieß es, »mindestens« ein Mensch sei bei der Explosion getötet worden. In Sicherheitskreisen hieß es, es habe sich um einen »Sprengsatz, der in einem Auto deponiert war«, gehandelt. Einsatzkräfte sperrten den Bereich ab.
Seit dem Sturz des syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad durch Al-Qaida-Kräfte unter Führung der HTS-Miliz im Dezember 2024 kam es in Damaskus mehrfach zu ähnlichen Vorfällen. Deren ehemaliger Anführer Ahmed Al-Scharaa führt nun die syrische Übergangsregierung an.
Im Juni vergangenen Jahres waren bei einer Explosion in einer Kirche in Damaskus 25 Menschen getötet worden; eine wenig bekannte Dschihadistengruppe bekannte sich zu dem Anschlag, die Behörden machten allerdings die Islamisten der Miliz »Islamischer Staat« (IS) verantwortlich. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!