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China kauft sich in Australien ein

London. Die Pekinger State Administration of Foreign Exchange (Safe) hat sich in drei australische Banken eingekauft. Dies meldete die Londoner Financial Times am Freitag. Der Einstieg der Behörde sei heimlich erfolgt, um die Kurse der jeweiligen Banken nicht zu beeinflussen. Sprecher der Australia and New Zealand Bank, der Commonwealth Bank sowie der National Australia Bank teilten laut Financial Times mit, Safe halte jetzt Anteile von jeweils weniger als ein Prozent an ihren Instituten. Der Wert der Beteiligung beläuft sich auf insgesamt rund 320 Millionen Euro.

Safe verwaltet die chinesischen Devisenreserven. Die beliefen sich nach offiziellen Pekinger Angaben Ende 2007 auf fast 1,4 Billionen US-Dollar. Bereits im Dezember hatte die US-Großbank Morgan Stanley mitgeteilt, das sich die China Investment Corporation, ein Staatsfonds, der ebenfalls chinesische Devisenreserven anlegt, mit rund zehn Prozent am Kapital der zweitgrößten US-Investmentbank beteilgt.
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(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.01.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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