Berlin. Spitzenvertreter der Vorstände der Bahn AG und der Fahrpersonalgewerkschaft GDL haben sich am Montag Mittag in Berlin getroffen, um die Möglichkeiten für die Aufnahme regulärer Tarifverhandlungen zu prüfen. Die GDL fordert einen eigenständigen Tarifvertrag über Entgelt und Arbeitszeit sowie zweistellige Lohnerhöhungen. Das Unternehmen lehnt dies bisher ab und offeriert lediglich eine Spartenvereinbarung für Lokführer unter dem Dach des Konzerntarifvertrages und insgesamt acht Prozent mehr Lohn. Dieses vorliegende Angebot der Bahn bezeichnete die GDL wiederholt als »Mogelpackung«. Sprecher der Gewerkschaft hatten in den vergangenen Tagen ferner betont, daß man bereit sei, für die Durchsetzung der Forderungen in einen möglicherweise unbefristeten Streik zu treten. Das Treffen war bei Redaktionsschluß noch nicht beendet.
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