Zum Inhalt der Seite

Australien: Rudd will sich bei Aborigines entschuldigen

Sydney. Der zukünftige australische Premierminister Kevin Rudd hat eine zügige förmliche Entschuldigung bei den Ureinwohnern des Landes für die brutale Integrationspolitik der Vergangenheit angekündigt. »Es wird zu Beginn der Legislaturperiode sein«, sagte Rudd bei einem Auftritt vor jubelnden Schulkindern am Montag in Brisbane. Rudd und seine Labor-Partei hatten bei den Parlamentswahlen am Samstag den konservativen Premier John Howard nach elf Jahren Amstzeit geschlagen. Howard und seine Vorgänger im Amt des Regierungschefs hatte eine Entschuldigung bei den Aborigines stets abgelehnt.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2007, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!