Zum Inhalt der Seite

Gehälter steigen unter Durchschnitt

Frankfurt/Main. Die Gehälter in Deutschland werden im kommenden Jahr voraussichtlich um 2,7 Prozent steigen. Abzüglich der vom Internationalen Währungsfonds (IWF) erwarteten Inflationsrate von 1,6 Prozent läge das Gehaltsplus hierzulande im Schnitt nur bei 1,1 Prozent, geht aus einer am Montag in Frankfurt am Main vorgelegten Studie der Unternehmensberatung Mercer hervor.

Damit fallen die Gehaltserhöhungen für deutsche Beschäftigte 2008 im Vergleich zu anderen Ländern Westeuropas eher gering aus. Im westeuropäischen Durchschnitt wird eine Reallohnsteigerung von 2,1 Prozent erwartet. In vielen osteuropäischen Ländern werden die Gehälter dagegen sinken. Zwar bekämen die Beschäftigten laut Mercer im Schnitt 2,3 Prozent mehr Lohn. Das Plus werde allerdings durch den rasanten Preisanstieg von 6,9 Prozent aufgezehrt. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2007, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!