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Malaysia: Protest trotz Verbot

Kuala Lumpur. Etwa 10 000 indischstämmige Malaysier haben am Sonntag in der Hauptstadt Kuala Lumpur für eine Entschädigung für unter britischer Kolonialherrschaft erlittenes Unrecht demonstriert. Wie Augenzeugen berichteten, zogen die Demonstranten vor die britischen Botschaft, um dort eine Petition zu übergeben. Die Polizei sei mit Tränengas und Wasserwerfer gegen die Demonstranten vorgegangen. Nach Angaben der Organisatoren wurden mindestens 400 Menschen festgenommen und 19 verletzt. Die Regierung hatte den Protestmarsch zuvor verboten. Die Vorfahren der etwa zwei Millionen Indischstämmigen waren im 19. Jahrhundert von der britischen Kolonialmacht als Zwangsarbeiter in den südostasiatischen Inselstaat verschleppt worden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2007, Seite 6, Ausland

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