-
16.11.2007
- → Ausland
Polizeigewalt in Brasilien kritisiert
Brasilia. Der UN-Sonderberichterstatter für außergerichtliche Hinrichtungen, Philip Alston, hat die Polizeigewalt in Brasilien scharf kritisiert. Wenn in brasilianischen Polizeiberichten regelmäßig davon die Rede sei, Beamte hätten in Notwehr geschossen und getötet, werde damit häufig nur verschleiert, daß es sich in Wirklichkeit um außergerichtliche Hinrichtungen handelte, sagte Alston am Mittwoch (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz in Brasilia. Die Polizei in Rio de Janeiro habe allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 694 Tötungen als »Notwehraktionen mit Todesfolge« bezeichnet.(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
