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VW-Betriebsratschef belastet Piëch

Braunschweig. Ex-Betriebsratschef Klaus Volkert hat zum Auftakt des mittlerweile dritten Strafprozesses zur VW-Affäre den damaligen Vorstandsvorsitzenden Ferdinand Piech belastet. Richtig sei, daß er Piëch seinerzeit wegen der Mehrarbeit des Betriebsrates um eine »angemessene Honorierung« gebeten habe, sagte Volkert am Donnerstag vor dem Landgericht Braunschweig. Piëch habe ihm daraufhin künftige Behandlung wie ein Markenvorstand zugesichert.

Der ebenfalls angeklagte ehemalige Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer legte zwar ein Geständnis ab, betonte aber, er sei »mehr Opfer als Täter« gewesen. Er bestand in einer verlesenen Erklärung darauf, immer im Auftrag seiner Vorgesetzten und des Vorstandes gehandelt zu haben. Man habe ihn angewiesen, »Abrechnungen zu ändern, um sie der Überprüfung zu entziehen«.

(ddp/AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.11.2007, Seite 2, Inland

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