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Künstler ins Abseits gedrängt

Berlin. Berlins bildende Künstler befürchten, durch die Hartz-IV-»Reformen« ins Abseits gedrängt zu werden. Ihr Hauptkritikpunkt sind die Jobcenter. Der Geschäftsführer des Berufsverbandes Bildender Künstler Berlin (bbk), Bernard Kotows-ki, kritisierte am Mittwoch, die Beratung der Jobcenter sei für Künstler ungenügend. Der bbk hatte im Mai 215 Berufskünstler befragt, die zu 85 Prozent entweder laufend Arbeitslosengeld II beziehen oder zwischen 2004 und 2007 bezogen haben (15 Prozent). Nur vier Prozent der Befragten gaben an, von ihrem Jobcenter qualifiziert oder engagiert beraten worden zu sein. 40 Prozent wurden zu Bewerbungen auf kunstfremde Tätigkeiten gezwungen, 34 Prozent mußten Ein-Euro-Jobs annehmen.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2007, Seite 5, Inland

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