Zum Inhalt der Seite

50 Tote bei Gefechten in Mogadischu

Mogadischu. Heftige Gefechte zwischen Aufständischen und äthiopischen Truppen haben in Somalia innerhalb eines Tages mindestens 50 Menschen das Leben gekostet. Augenzeugen sagten am Freitag, die Leichen von 34 Menschen seien im Norden und Süden der Hauptstadt Mogadischu gefunden worden. Weitere zehn seien von äthiopischen Soldaten getötet worden. Sechs kamen den Angaben zufolge ums Leben, als Granaten ihre Häuser trafen. Präsidentensprecher Hussein Mohamed Mohamud kündigte harte Strafen für die Aufständischen an. Ihr Ziel sei es, die Gefechte als einen Krieg zwischen Äthiopiern und Somaliern darzustellen. Tatsächlich kämpften jedoch »Regierungstruppen und ihre äthiopischen Freunde gegen Feinde des Friedens«. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.11.2007, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!