-
06.11.2007
- → Ausland
Erdogan für »solide Maßnahmen«
Washington. Die Frage, ob die türkische Regierung tatsächlich einen Angriff auf den Nordirak verfügen wird, stand am Montag in Washington auf der Tagesordnung. Dort wurde am Abend (nach jW-Redaktionsschluß) der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan von Präsident George W. Bush erwartet, um über »solide Maßnahmen« der USA im Kampf gegen die kurdische Guerilla im Nordirak zu reden. Daß Erdogan zu dem Gespräch von Generälen der türkischen Armee ins Oval Office begleitet werden sollte, demonstrierte den Ernst der Lage.
Unterdessen schlug Necirvan Barzani, der Premier der kurdischen Regionalregierung im nordirakischen Erbil, in einem Beitrag für die Washington Post (Montagausgabe) vor, Vier-Parteien-Gespräche zur Lösung des Problems durchzuführen. Daran beteiligt sein sollten Ankara, Bagdad, Washington und Erbil. (AFP/AP/jW)
Unterdessen schlug Necirvan Barzani, der Premier der kurdischen Regionalregierung im nordirakischen Erbil, in einem Beitrag für die Washington Post (Montagausgabe) vor, Vier-Parteien-Gespräche zur Lösung des Problems durchzuführen. Daran beteiligt sein sollten Ankara, Bagdad, Washington und Erbil. (AFP/AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland