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Hessen verstößt gegen Tarifautonomie
Frankfurt/Main. Die Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes haben der hessischen Landesregierung einen schweren Verstoß gegen die Prinzipien der Tarifautonomie vorgeworfen. Zum ersten Mal wolle die Regierung eine Einkommenserhöhung für Arbeiter und Angestellte durch Gesetz regeln, erklärte der Tarifkoordinator der Gewerkschaft ver.di, Christian Rothländer, am Montag in Frankfurt am Main. Im September hatte die mit absoluter Mehrheit regierende CDU einen Gesetzentwurf eingebracht, der eine lineare Einkommenserhöhung von 2,4 Prozent zum 1. April 2008 sowie Einmalzahlungen vorsieht. Betroffen wären nach Angaben der Gewerkschaft mehr als 38000 Tarifbeschäftigte.
(AP/jW)
(AP/jW)
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