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Donald Rumsfeld in Frankreich angezeigt

Paris. Eine unangenehme Überraschung erwartete den ehemaligen US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld in Frankreich. Bevor der Politiker am Freitag in der französischen Hauptstadt Paris eintraf, hatten mehrere Menschenrechtsorganisationen eine Klage gegen ihn eingereicht. Vier französische Organisationen forderten von der Staatsanwaltschaft die Festnahme von Rumsfeld, weil dieser als Minister die »Folter von Gefangenen in Guantánamo und Abu Ghreib« angeordnet habe. Es ist die fünfte Anzeige wegen Menschenrechtsverletzungen gegen Rumsfeld. Die ersten vier Anklageschriften waren in Deutschland, Argentinien und Schweden eingereicht worden. Bislang wurden sie alle abgelehnt.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.10.2007, Seite 2, Ausland

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